Bayern-Schock um Ismael Saibari: Operation bereits überstanden – droht eine monatelange Zwangspause?
Beim FC Bayern München gibt es einen weiteren bitteren Rückschlag. Ismael Saibari wird dem deutschen Rekordmeister nach einer schweren Verletzung am rechten Sprunggelenk für längere Zeit fehlen. Was zunächst nach einer unglücklichen Szene während des Bundesliga-Klassikers gegen Borussia Dortmund aussah, hat sich inzwischen als ernsthafte Verletzung herausgestellt. Für den marokkanischen Nationalspieler beginnt damit eine schwierige Phase, in der zunächst die Genesung im Mittelpunkt stehen wird.
Der Verein bestätigte am Sonntag die Diagnose und teilte mit, dass sich Saibari einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zugezogen hat. Der Mittelfeldspieler wurde bereits erfolgreich operiert. Damit ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zurück geschafft. Allerdings dürfte es noch einige Zeit dauern, bis er wieder mit seinen Mannschaftskollegen auf dem Trainingsplatz stehen kann.
Schmerzhafter Rückschlag im Klassiker gegen Dortmund
Die Verletzung ereignete sich am Samstagabend beim mit Spannung erwarteten Duell zwischen Bayern München und Borussia Dortmund. Beide Mannschaften trennten sich nach einer intensiven Begegnung mit 2:2. Doch für die Münchner hatte dieses Ergebnis einen besonders bitteren Beigeschmack.
Saibari musste bereits in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden. In einer entscheidenden Spielsituation kam es zu einem Zusammenstoß mit Dortmunds Torhüter Gregor Kobel. Dabei verletzte sich der Bayern-Profi am rechten Sprunggelenk und konnte anschließend nicht weiterspielen.
Die Bilder von seiner Auswechslung sorgten unmittelbar für Besorgnis. Der Mittelfeldspieler benötigte Unterstützung, um das Spielfeld zu verlassen. Schon zu diesem Zeitpunkt war abzusehen, dass eine genauere medizinische Untersuchung notwendig werden würde.
Die anschließenden Untersuchungen brachten schließlich die ernüchternde Diagnose. Ein Riss des Syndesmosebands macht einen längeren Ausfall erforderlich und erklärt, weshalb sich die Verantwortlichen in München für eine operative Behandlung entschieden haben.
Operation erfolgreich abgeschlossen
Mittlerweile gibt es zumindest eine positive Nachricht aus dem medizinischen Bereich. Der Eingriff am rechten Sprunggelenk ist erfolgreich verlaufen. Damit kann Saibari nun die nächsten Schritte seiner Rehabilitation in Angriff nehmen.
Für den Spieler selbst dürfte diese Nachricht eine gewisse Erleichterung sein. Nach einer solchen Verletzung ist allerdings Geduld gefragt. Das Syndesmoseband verbindet wichtige Knochen im Bereich des Sprunggelenks und trägt wesentlich zur Stabilität des Fußes bei.
Ein Riss kann deshalb nicht einfach mit einigen Tagen Ruhe behandelt werden. Vielmehr müssen Heilungsprozess, Belastbarkeit und Beweglichkeit sorgfältig überwacht werden, bevor eine Rückkehr ins Mannschaftstraining möglich ist.
Gerade bei einem Profifußballer ist eine vollständige Wiederherstellung besonders wichtig. Eine zu frühe Rückkehr könnte das Risiko weiterer Probleme erhöhen. Bayern wird daher kaum bereit sein, bei der Genesung unnötige Risiken einzugehen.
Drei Monate Pause? Februar 2027 als mögliches Comeback
Besonders bitter ist die Aussicht auf die mögliche Ausfallzeit. Medienberichten zufolge könnte Saibari mindestens drei Monate fehlen. Sollte sich diese Prognose bestätigen, wäre eine Rückkehr frühestens im Februar 2027 denkbar.
Eine offizielle Bestätigung dieses Zeitplans durch den FC Bayern steht allerdings noch aus. Der Verein hat bislang lediglich mitgeteilt, dass der marokkanische Nationalspieler vorerst nicht zur Verfügung stehen wird.
Für Saibari wäre eine derart lange Pause ein erheblicher Rückschlag. Statt sich auf weitere Einsätze und seine sportliche Entwicklung zu konzentrieren, muss er nun einen großen Teil der kommenden Monate in die Rehabilitation investieren.
Dabei wird es nicht nur darum gehen, die Verletzung ausheilen zu lassen. Auch Kraft, Beweglichkeit, Stabilität und die notwendige Spielbelastung müssen schrittweise wieder aufgebaut werden.
Bayern muss weitere Ausfälle auffangen
Die Verletzung von Saibari kommt für die Münchner zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Der anspruchsvolle Spielplan lässt kaum Raum für personelle Rückschläge. Gleichzeitig benötigt die Mannschaft möglichst viele einsatzfähige Spieler, um sowohl in der Bundesliga als auch auf internationaler Ebene konkurrenzfähig zu bleiben.
Zusätzlich zur Verletzung Saibaris bestätigte Bayern auch einen Ausfall von Serge Gnabry. Der Offensivspieler zog sich im Dortmund-Spiel eine Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel zu.
Auch Michael Olise musste die Begegnung angeschlagen verlassen. Zu diesem Zeitpunkt lag allerdings noch keine abschließende Diagnose des Vereins vor.
Für die Verantwortlichen bedeutet diese Situation zusätzlichen Handlungsbedarf bei der Planung der kommenden Begegnungen. Andere Spieler werden mehr Verantwortung übernehmen müssen, während das medizinische Team daran arbeitet, die verletzten Profis möglichst sicher zurückzuführen.
Ein langer Weg zurück für Saibari
Trotz der schwierigen Situation gibt es für den marokkanischen Nationalspieler einen wichtigen Grund zur Zuversicht: Die Operation ist überstanden, und der Rehabilitationsprozess kann beginnen.
Jetzt kommt es darauf an, nichts zu überstürzen. Bayern braucht Saibari langfristig in bestmöglicher Verfassung und wird deshalb großen Wert auf eine vollständige Genesung legen.
Sollte die erwartete Ausfallzeit von drei Monaten zutreffen, könnte Februar 2027 zum entscheidenden Monat für seine Rückkehr werden. Bis dahin wartet allerdings noch viel Arbeit auf den 25-Jährigen.
Für Saibari und den FC Bayern bleibt vorerst nur eine Priorität: die Verletzung vollständig auszukurieren und eine sichere Rückkehr auf den Fußballplatz vorzubereiten.

